Kuarepoti-Dju

kuarepoti-dju - the josef multilingual blogosphere

2.2.2008

Die Post und der Datenschutz

Categories: — josef @ 08:38

Vor einiger Zeit hatte ich bei der Datenkrake Post mal angefragt, was denn dran sei an den Berichten über die Weiterleitung aller möglichen und unmöglichen Daten zu den Freunden jenseits des großen Teiches. Bis heute habe ich dazu keine Antwort bekommen. Vermutlich gibt es da diverse Geheimhaltungsklauseln. Möglich ist natürlich auch, dass ich statt dem webbasierten Kontaktformular einen guten alten handgeschriebenen Brief hätte senden müssen, um somit gleich in den Genuss eines Eintrags zu kommen. Mit passender OCR-Software könnte man ja mal diverse OpenPGP-verschlüsselte Briefe aufsetzen. Hm…

22.12.2007

Privatsphäre auf dem USB-Stick

Categories: — josef @ 21:21

In der heutigen Zeit scheint eine auf Privatsphäre ausgelegte Live-CD ein passendes Weihnachtsgeschenk zu sein. Anscheinend tut sich in dem Bereich auch was. Bereits letztes Jahr wurde anonym.OS auf OpenBSD-Basis veröffentlicht, jedoch seitdem nicht weiterentwickelt. Da das Geschenk auf einem USB-Stick laufen soll, ist OpenBSD auch von daher wenig praktikabel, weil das Umkopieren von CD auf USB unter Beibehaltung der Bootfähigkeit von einem Linux-System aus nichttrivial erscheint.

Zu Beginn dieses Jahres wurde dann unter anderem ein Google Summer of Code-Vorschlag für eine Linux-basierte Live-CD mit Unterstützung der EFF vorgestellt. Google bezahlte den Studenten aber lieber für einen anderen Vorschlag, nämlich eine Paketverwaltung für Windows. Na hoppla :-)

Kürzlich wurde nun die zweite Version von Polippix in die Beta-Phase geschickt. Diese dänische Delikatesse basiert auf Kubuntu und scheint sich großer Unterstützung und Beliebtheit zu erfreuen. Damit ist Polippix das System der Wahl.

Die Verpackung des Sticks wird noch mit ein paar Aufklebern vom Typ defekt bzw. <<</>> verschönert, und fertig ist das Geschenk. Besucher des 24C3 mögen bitte (sofern ich nicht selbst hinkomme, was aber noch nicht klar ist) einen neuen Stapel Aufkleber mitbringen.

11.12.2007

Einreiseverbot für Security by Obscurity

Categories: — josef @ 18:03

Die Usual Suspects hatten im Informatik-Spektrum im Oktober 2007 einen netten Artikel über die Schwächen von Wahlcomputern veröffentlicht, was ein netter Lichtblick für das doch eher einseitige und unterschwellig werbetragende GI-Organ darstellte. In der aktuellen Dezember-Ausgabe versucht die Physikalisch-Technische Bundesanstalt einige der Punkte zu widerlegen, was ihr teilweise auch gelingt. Dennoch lädt der Artikel geradezu dazu ein, wiederum eine Erwiderung zu schreiben und somit den Flamewar-Handshake offiziell zu vollführen. Insbesondere das folgende Zitat ist Gold wert:

In [Originalartikel] wird unter Bezug auf den Untersuchungsbericht der irischen Kommission zu Wahlgeräten festgestellt, dass ‘Security by Obscurity’ kein vertretbares Konzept bei Wahlgeräten sei. Diese Bewertung ist zu pauschal und berücksichtigt insbesondere nicht die deutschen Rahmenbedingungen.

Wie gut, dass man Security by Obscurity so einfach durch Zollkontrollen aus dem Land halten kann. Ist ja schließlich erst ein Jahr her, dass der Autor des Artikels bestätigen durfte, dass es schon immer gut funktioniert hat…

10.9.2005

Von UFOs und Schokoflocken

Categories: — josef @ 22:03

Während es draußen gewittert, wildere ich schon wieder in ganz anderen Revieren. Nachdem der Vormittag dem Aufräumen der Errungenschaften der letzten Wochen diente, also Backup und Einordnen der gehaltenen Vorträge sowie Katalogisierung von Fotos, läuft momentan die Produktion der Version 3.0 beta1 der TUDix auf Hochtouren. Nebenher höre ich MOD-Dateien und Vergleichbares, zum Schreibzeitpunkt trackert ufopidt.xm durch die Lautsprecher. Ganz passend zu solch “alter” Technik bin ich heute auf eine ganz interessante Seite gestoßen. Auf http://diswww.mit.edu/charon/munch/ gibt es seit 1991 eine von MIT-Studenten betriebene free-food-Mailingliste, deren Abonnement kombiniert mit hoher Laufgeschwindigkeit die Essenskosten senken sollte. Es gibt von Pizza über kaltes Buffet von irgendwelchen Konferenzen bis hin zu Schokoflocken allerlei Kalorien zu verfuttern. Allerdings ist der Preis für solche Spielereien eine Studiengebühr in 5-stelliger Dollarhöhe, die sich seit der Nennung in Posting #4 sicherlich noch erhöht haben dürfte.
Auf der stuff-Seite findet man noch weitere interessante Projekte, unter anderem eine, die die Nichtverwendbarkeit von .NET in größeren Projekten demonstriert…

Zum Glück gibt es aber Virus Killer, ein altes Amiga-Spiel, mit einem Intro ebenfalls im MOD-Format, welches ähnlich wie XBill die Zerstörung von kleinen Windowsmonstern zur Aufgabe hat, und vor kurzer Zeit unter der GPL mit Everaldos Crystal-Grafiken freigegeben wurde. Sind sehr kreative Briten, die dieses und weitere Spiele in die Welt gesetzt haben, und es erinnert mich wiederholt daran, doch endlich mal in die entsprechende Ausstellung im Hygienemuseum zu gehen.

12.8.2005

Nachruf und Umbruch

Categories: — josef @ 19:50

In den westlichen Medien bisher nicht aufgetaucht ist diese Meldung, die berichtet, dass Sérgio Amadeu seinen Rücktritt bei der Zentralregierung eingereicht hat. Ein Grund ist nicht zu erfahren, vermutet wird ein Zusammenhang mit der immer weiter um sich greifenden Spendenaffäre, die auch seinen früheren Vorgesetzten, den Chef der Casa Civil, erreicht hat. Das Risiko ist jetzt hoch, dass Brasiliens Vorstoß im Bereich der Freien Software ins Stocken gerät oder gar teilweise rückgängig gemacht wird - es hängt alles vom Nachfolger ab. Gerade erst wurde eine 500 Schüler umfassende Ausbildung zur Bekämpfung der digitalen Piraterie durch quelloffene Software in Angriff genommen, und sogar an der UNIFEI, meiner bis dato fast nur Windows-nutzenden Gastuniversität, findet Anfang September eine Konferenz zu Freier Software statt. Es wäre schade, wenn all diese Erfolge jetzt abgebremst würden.

7.6.2005

Artigo sobre fisl6.0 e entrevista

Categories: — josef @ 16:28

Eu vou criar um artigo sobre o fisl6.0 e as maiores atrações que tinha nele. Junto com o artigo sei uma tradução de uma entrevista que fiz com a Fernanda do projeto PSL-Brasil. Veja aqui só uma pergunta, que eu acho muito importante para a Alemanha também.

** Como é o grau de uso de software livre entre usuários-finais na verdade?
** Que pode ajudar em adotar mais sistemas livres?

Acredito que falta educação. As pessoas não têm noção das conseqüências do Software em suas vidas. Não sabem a importância de prezar pela liberdade na era digital porque isso tudo é relativamente novo, especialmente aqui no Brasil, que é um país em desenvolvimento onde somente 10% da população têm acesso à Internet. Então para que as pessoas saibam da importância da adoção de Software Livre, é preciso que estes conceitos sejam esclarecidos, e as pessoas tomem consciência que Software é cada vez mais importante em nossas vidas, e temos o direito de usar, modificar e redistribuir o software que usamos como forma de participar de maneira ativa deste novo contexto.

9.5.2005

Datenspuren 2005

Categories: — josef @ 16:00

Die Scheune in der Dresdner Neustadt, bekannt als Lokalität auch für Konzerte, war am Wochenende von komischen zotteligen Wesen überfallen worden. Diese hingen Piratenflaggen auf, platzierten ein Kabelknäuel an die Außenwand und öffneten die Türen für alle Besucher… die dann auch zahlreich den Saal in der oberen Etage (sowie später ein Zimmerchen noch darüber) bevölkerten.

Dort saßen sie dann und dachten nach: Datenspuren? Ich hinterlasse Spuren wo ich will, schließlich habe ich nichts zu verbergen! Die zotteligen Wesen waren anderer Meinung, und nach und nach ist die Bühne für je ein Exemplar von ihnen zur Widerlegung derartiger Gedankengänge genutzt worden. Die Themen reichten von Abergläubischen Mauteintreibern bis zu Zögerlichen RFID-Betroffenen, von Anordnung einer Überwachung bis zu (schon angesprochenen) Zottelwesen.

Das Mammutprogramm führte zu einer leichten Sprengung der Zeitplanung, aber was sind schon 80 Minuten in der Verlängerung gegen die Erkenntnis, dass die Welt um einen herum auch abseits der Ottomanen ihre Rotation fortführt?

datenspuren 2005

7.4.2005

Lá no sul… notícias boas

Categories: — josef @ 00:49

Eu tinha publicado um artigo sobre o FLISOL no site alemão Pro-Linux. Agora todo mundo está torcendo para que o PC Conectado for lançado com um sistema operacional livre pre-instalado. A percepção geral na Alemanha é que na América Latina tem muita mais ação sobre SL. Investir num PC Conectado baseado em software livre, junto com acesso à internet bem barato e a construção de mais telecentros e cursos para ensinar os usuários sobre a tecnologia, vai dar um sucesso daqui uns anos.
Estou torcendo até o fim do mês quando sairá a deçisão final.

13.3.2005

Palavras pequenas, palavras apenas…

Categories: — josef @ 14:56

Nós estamos discutindo na lista da nossa LUG sobre o uso das palavras dos idiómas estranhos. Por exemplo, enquanto que no português seja comum usar correio-e em vez do e-mail, no alemão não existe essa alternative.
Que vai acontecer daqui uns anos? Uma língua cheia de palavras inglêsas? Eu não sei a resposta ainda, mas eu tento traduzir correto tudo que aparece na tela do usuário, porque eles não sabem aquelas palavras estranhas.

14.2.2005

Iniciando este blog

Categories: — josef @ 22:33

Eu li hoje sobre o Encontro Mineiro de Software Livre (EMSL), que acontecerá em Belo Horizonte, e também aprendi o site do AgroLivre, onde projetos relacionado com agricultura têm um lugar próprio de hospedagem.
Cada vez estou surpreendido positivamente sobre o desenvolvemento no Brasil em relação com a Alemanha, onde só estamos rodando num círculo sem progresso nenhum.
Daí vamos esperar… e eu espero que a majoria das pessoas encontrando este blog não conheçam minha cidade, por isso vou contar o que acontece aqui em Dresden.
Foi publicado um artigo num journal do estado que alguns “hackers” da cidade querem oferecer internet de graça via WLAN. Pareceu um projeto segredo e meio ilegal no journal. Mas eu conheço a gente que faz, porque como eles faço parte no nosso CCC, e nossa missão é exatamente ensinar sobre técnologia e libertar a gente, e não fazer algo ilegal.
Se alguem tem experiência com o subjeto, como aquele projeto WLAN na favela, por favor me informe.
Mais notícias na proxima vez ;)

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