Eine traurige Weihnachtsgeschichte
Die Festplatte meines Backup-Rechners gibt mir bekannte Geräusche von sich und das gefällt mir nicht. Zwar sind die Backups nicht in Gefahr (wozu gibt es Redundanz?) aber es ist ja auch schon die zweite Festplatte. Getreu einem Sketch von Rüdiger Hoffmann (ham’ Sie wohl meinen Huuund geseh’n?) darf ich dann wohl eine Umtaufung vornehmen.
Somit bin ich nun ein rechnerloser Informatiker. Wenn ich jetzt zu den Theoretikern überlaufe, fällt das vermutlich gar nicht auf, aber so fehlen mir doch die Tasten.
Darüber hinaus bin ich aber auch Weltoptimist ™. Und da ich auf eine baldige Rechnerschenkung hoffe, habe ich mir schon einmal das jigdo-ISO von einer aktuellen Version des zukünftigen Debian/etch gezogen. Muss ja nicht immer Kubuntu sein.
Zwar ist jigdo als Ubuntu-Paket verfügbar, aber da ich mich bei der Suche vertippte, war das Paket schneller selbst gebaut als der Fehler korrigiert. Dabei ist das Quellpaket auch nicht fehlerfrei:
In Datei, eingefügt von glibcurl/glibcurl.c:28:
./glibcurl/glibcurl.h:34:23: Fehler: curl/curl.h: No such file or directory
In file included from glibcurl/glibcurl.c:28:
./glibcurl/glibcurl.h:45: Fehler: syntax error before »*« token
Jigdo hat dann allerdings auch brav alle Debian-Pakete heruntergeladen und in eine ISO-Datei umgewandelt. Irgendwie sollte man derartige Tools mit Konzepten wie Morphix zusammenführen, auf der interessanterweise mittlerweile auch die BSI-Sicherheits-CD beruht.
Nun warte ich also auf einen Rechner und dann gibt es auch brav mein Uni-Projekt Dynvoker 1.1 sowie GGZ 0.0.14 als neue Releases. Bis dahin erstmal frohe Weihnachten.
